ZECKEN IM HOCH-
RISIKOGEBIET

Zecken sind weltweit verbreitete Parasiten, die sich vom Blut ihrer Wirte ernähren. In Deutschland ist der Gemeine Holzbock am häufigsten. Es werden aber auch zunehmend nicht heimische Arten gefunden. Längst lauert das Spinnentier nicht mehr nur im Unterholz von Wald- und Wegrändern, sondern auch in Parks und im heimischen Garten. Bekanntheit erlangte die Zecke als Überträger von Krankheiten, wie z. B. der Borreliose und der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die die Borreliose auslösenden Bakterien sind nahezu in jeder zweiten Zecke zu finden, so dass die Erkrankung im ganzen Bundesgebiet auftreten kann. Das FSME-Virus ist hingegen nur in bestimmten Regionen Deutschlands anzutreffen. Beide Krankheiten können mit schweren Symptomen ablaufen. Die Borreliose lässt sich relativ einfach behandeln. FSME ist hingegen problematischer. Allerdings ist eine Impfung zum Schutz vor FSME möglich. Diese wird allen empfohlen, die sich in Risikogebieten aufhalten. Diese Dreifachimpfung hält 3 Jahre lang. Und es gilt auch hier: Vorbeugen ist der beste Schutz. Deshalb ist das Tragen von langer und geschlossener Kleidung wichtig. Die Zeckenabwehr wird durch die Anwendung von Insektenabweisenden Mitteln verbessert. Diese Mittel gibt es auch schon für den Einsatz bei Kleinkindern in geprüfter Qualität. Sie überdecken die Düfte, die vom menschlichen Körper ausgehen. Wichtig ist auch die Kontrolle der Hautoberfläche nach einem Aufenthalt im Freien. Und sollte sich ein Blutsauger doch festgebissen haben: Lösen Sie die Zecke mit einer Pinzette oder Zeckenzange vorsichtig von der Haut ab.

Zecken
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ZECKEN AUF EINEN BLICK

Wo gibt es Zecken?

Zecken gibt es in ganz Deutschland. Sie leben vorzugsweise an Waldrändern und auf Lichtungen, aber auch in Stadtparks und Gärten. Zecken, die das gefährliche FSME-Virus übertragen, kommen vor allem in Süddeutschland vor. Allerdings beobachtet man in den letzten Jahren eine Ausweitung der FSME-Risikogebiete in Richtung Norden.
URLAUBSLÄNDER
In fast jedem Land gibt es Zecken, die Krankheitserreger übertragen können. Das Risiko, an der Frühsommer-Meningoenzephalitis zu erkranken, ist in vielen osteuropäischen Staaten hoch. Genaue Informationen über die Länder finden Sie hier / LINK https://www.zecken.de/de/fsme/fsmerisikogebiete-europa

Wie schütze ich mich vor Zecken?

Für einen kurzzeitigen Schutz eignen sich insektenabweisende Mittel, auch ein frühes Entfernen von Zecken ist hilfreich. Um jedoch nicht an der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis zu erkranken, kann neben der richtigen Kleidung, dem Einsprühen mit Repellents und dem gründlichen Absuchen der Haut nach Zecken eine Impfung schützen.

In welcher Jahreszeit sind Zecken gefährlich?

Zecken werden aktiv, sobald es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen 7 Grad Celsius warm oder wärmer ist. Die „Zecken-Hauptsaison“ beginnt in Deutschland normalerweise im Frühjahr und endet im Spätherbst. In milden Wintern beginnt die Zeckensaison aber bereits im Januar und kann bis Dezember andauern.

Wie entferne ich eine Zecke?

Grundsätzlich is es wichtig die Hautoberfläche nach einem Aufenthalt im Freien gründlich zu kontrollieren – sowohl bei sich selbst, als auch bei Ihrem Tier. Und sollte sich ein Blutsauger doch festgebissen haben: Klebstoff oder Öl sollten Sie auf keinen Fall verwenden! Die Zecke erstickt dadurch und kann im Todeskampf Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in das Blut abgeben. Nutzen Sie eine spitze Pinzette oder eine Zeckenkarte und fassen Sie die Zecke hautnah. Bewegen Sie diese ein bisschen hin und her, um die Widerhaken am Stechapparat der Zecke zu lockern. Dann herausziehen. Ist keine Pinzette oder Zeckenkarte zur Hand, die Zecke vorsichtig zwischen den Fingernägeln packen (nicht quetschen!) und senkrecht aus der Haut ziehen. Die Stichstelle anschließend reinigen und desinfizieren. Lassen Sie sich sicherheitshalber in Ihrer Apotheke gezielt beraten – entweder in der Kreuz Apotheke Mengen oder in der Schwaben Apotheke in Bad Saulgau.

Woran erkenne ich eine mögliche Erkrankung bzw. Infektion?

Das bekannteste Symptom nach einem Zeckenstich für eine Infektion ist eine ringförmige Hautrötung um die Einstichstelle („Wanderröte“). Sie ist das typische Zeichen für eine Infektion mit Borrelien. Bei einer FSME-Infektion tritt sie nicht auf. Ansonsten können allgemeine Krankheitssymptome auf eine Infektion nach einem Zeckenstich hinweisen. Gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt, wenn grippeähnliche Symptome wie Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen auftreten.
Doch Vorsicht! Es kann mehr als drei Wochen dauern, bis sich Symptome nach einem Zeckenstich bemerkbar machen. Behalten Sie die Symptome nach einem Zeckenstich also über einen längeren Zeitraum im Blick.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einer Erkrankung?

Die FSME kann nicht ursächlich behandelt werden. Da das Virus nicht mit Medikamenten bekämpft werden kann, beschränkt sich die Behandlung auf die Linderung der Symptome. Es werden vor allem fiebersenkende und schmerzstillende Mittel eingesetzt. Letzten Endes muss der Körper aber selbst mit dem Virus fertig werden. Deshalb ist es besonders wichtig, die Erkrankung zu verhindern. Zum einen sollte man versuchen, Zeckenstiche zu vermeiden. Zum anderen kann eine Impfung gegen FSME dazu beitragen, die Gefahr einer Infektion nach einem Zeckenstich zu verringern.
Da die BORRELIOSE eine bakterielle Erkrankung ist, lässt sie sich vor allem im Frühstadium gut antibiotisch behandeln. Dies trifft auch bei Borreliose-Erkrankungen von Kindern zu. Bei später auftretenden und chronischen Symptomen sind oft Antibiotikagaben durch mehrwöchige Infusionen notwendig.

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FSME-RISIKOGEBIETE

Die Gefahr, nach einem Zeckenstich in den Risikogebieten an FSME zu erkranken, liegt Schätzungen zufolge bei 1 zu 150. Zecken können das FSME-Virus in ganz Deutschland übertragen. Regionen, in denen mit einer bestimmten Häufigkeit FSME-Erkrankungen auftreten, bezeichnet man als Risikogebiete.

In Deutschland ist vor allem der Süden betroffen, aber auch Teile Südhessens, Sachsens und Thüringens. Die Zahl der Risikogebiete in Deutschland nimmt zu: Waren 1998 noch 63 Landkreise im gesamten Bundesgebiet als FSME-gefährdet eingestuft, so sind es 2019 schon 161 Stadt- und Landkreise.

Mit dem Emsland in Niedersachsen gibt es seit Anfang 2019 das erste Risikogebiet in Norddeutschland. Jährlich neu eingestuft werden diese Risikogebiete vom Robert Koch-Institut (RKI). Das RKI erklärt einen Landkreis zum Risikogebiet, wenn dort innerhalb von fünf Jahren eine bestimmte Häufigkeit an FSME-Erkrankungen auftritt.

AKTUELLSTE INFORMATIONEN

Mit ansteigenden Temperaturen werden wieder manche Plagegeister aktiv, z.B. die (Schild-) Zecken. Und diese übertragen auch für den Menschen gefährliche Krankheiten, u.a. die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME. Die Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi hervorgerufen welches zur gleichen Bakterienfamilie wie der Erreger der Syphilis gehört. Der große, bewegliche und schraubenförmige Erreger sondert im menschlichen Organismus Toxine ab, die zum Krankheitsbild der Borreliose führen. Die Borreliose wird meist als Lyme-Borreliose bezeichnet. Im Städtchen Old Lyme in den USA kam es in den siebziger Jahren zu einer epidemischen Ausdehnung von Borreliose-Infektionen.
Die Borreliose wird fast immer durch einen Zeckenstich übertragen. Da sich das Bakterium im Mitteldarm der Zecke befindet, wird der Erreger nicht – wie das beim FSME-Erreger der Fall ist – sofort beim Zeckenstich übertragen. Normalerweise gelangt der Borreliose-Erreger erst nach ungefähr 24 Stunden mit den Ausscheidungen der Zecke in den menschlichen Körper. Deshalb ist es angezeigt, eine saugende Zecke rasch zu entdecken und fachgerecht zu entfernen. Die entfernte Zecke dabei bitte nicht fortwerfen, sondern zur Untersuchung auf Borreliose-Erreger aufbewahren.
Die Borreliose verläuft in drei Stadien, wobei atypische Verläufe sehr häufig vorkommen. Die bei einer Borreliose auftretenden Symptome variieren so stark, dass eine korrekte Diagnose schwierig ist. Viele Beschwerden, die durch eine Borreliose hervorgerufen werden, können nämlich auch bei anderen Krankheitsbildern auftreten. Eine erkannte Borreliose wird mit Antibiotika therapiert.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME wird durch das FSME-Virus (FSMEV) übertragen. Die Zecke kann das Virus in jedem Entwicklungsstadium von einem Wirtstier aufnehmen. Bei infizierten Zecken, die noch kein Blut gesogen haben, befindet sich das Virus in deren Speicheldrüsen. Das bedeutet, dass das Virus schon mit Beginn des Saugens auf den Wirt, z. B. den Menschen, übertragen wird. Eine frühe Entfernung der Zecke schützt nicht vor einer Infektion mit FSME-Viren.

Das FSME-Virus tritt in bestimmten Gebieten, den Endemiegebieten, gehäuft auf. Bei ca. 30 Prozent der Infizierten kommt es zu einer Erkrankung, die in der Regel in zwei unterschiedlichen Phasen verläuft und mit Fieber und grippeähnlichen Symptomen einhergeht. Auch wenn es nur bei ungefähr 10 Prozent der Betroffenen zu der zweiten Erkrankungsphase kommt, so sind doch höchste Vorsicht und vorausschauendes Handeln (Impfung!) angesagt. Denn in der zweiten Phase befällt das FSME Virus das zentrale Nervensystem.
Eine FSME-Impfung ist der einzig sichere Schutz vor so gefährlichen Erkrankungen wie Entzündungen der Hirnhaut, des Hirngewebes, des Rückenmarkes und der Nervenwurzeln! Der heute verwendete Impfstoff bewirkt eine Immunität sowohl gegen den Erreger der „europäischen“ Frühsommer-Meningoenzephalitis als auch gegen den „fernöstlichen Typ“, das Russian-springsummer-encephalitis Virus (RSSE).
Ein FSME-Impfstoff ist auch für Kinder verfügbar: Mit Encepur® Erwachsene und Encepur® Kinder stehen verträgliche und wirksame FSME-Impfstoffe für die ganze Familie zur Verfügung. Die neue Encepur®-Generation stellt sicher, dass Kinder jetzt nicht mehr auf den notwendigen Impfschutz vor FSME verzichten müssen und der Erwachsenenimpfstoff ebenfalls in optimierter Form vorliegt. Beide Impfstoffe sind frei von Konservierungsmitteln und Polygelin, so dass die Gefahr allergischer Reaktionen deutlich gemindert ist. Wegen seiner nachgewiesenen guten Verträglichkeit konnte der Kinderimpfstoff bereits für Kinder ab einem Jahr zugelassen werden.

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